4gy & friends
Mit Sinn und Werten zu neuen Dimensionen
Toward Society 3.0 - A New Paradigm for 21st century Education
Autor 4gy | 16.01.2010 | Category Kinder von heute
Ich bin wieder mal auf einen interessanten Artikel, bzw. Präsentation zum Thema Schule und Ausbildung gestossen. (Twine.com sei dank!)
Ausbildungs-Zeit-Reise von 1657 bis 2045 (die Maus nach rechts oder links schieben auf dem Bild und die Zeitreise beginnt ….)
Source: Education Futures
In Richtung zur Gesellschaft 3.0 - ein neues Paradigma für die Ausbildung im 21. Jahrhundert
Sehr spannend finde ich die Vergleiche der gesellschaftlichen Entwicklung von “1.0″ zu “3.0″. Ganz gut gefällt mir die Aussage auf der Folie Nr.60! Ansonsten kann man sicherlich gewisse Punkte so oder auch so sehen. Sicher ist, dass uns eine gewaltige und rasche Veränderung mit der rasanten technischen Entwicklung bevorsteht (Siehe dazu bspw. mein Artikel: “Der sechste Sinn wird greifbar”). Besser wir lernen heute schon von und mit unseren Kindern, damit wir wenigsten in ein paar Jahren nicht ganz zum “alten Eisen” gehören (ich mag Schrottplätze nicht so sehr…).
Toward Society 3.0 - A New Paradigm for 21st century Education
Männer dieser Welt ..
Autor 4gy | 07.01.2010 | Category Kinder von heute
Ein interessantes Interview im Tagi, «Das Weibliche ist heute mehr wert als das Männliche», mit Walter Hollstein. Sicherlich nur die eine Seite der Betrachtung, aber verzeiht liebe Frauen, eine, welche man heute leider viel zu wenig hört, bzw. darüber liest. Gleichstellung, Töchtertage, Lohngleichheit, usw., lese ich fast jede Woche irgendwo. Das Eine weiterhin Tun und das Andere dabei nicht vergessen, so müsste wohl eine neue gute Lösung heissen. Oder wenn wir vielleicht nun etwas zu stark nur die eine Seite gefördert haben, sollten wir nun auch die andere Seite nicht ganz vergessen und für eine gute Förderung der Knaben bemüht sein.
Kurzer Auszug;
Das ganze Interview hier: «Das Weibliche ist heute mehr wert als das Männliche»
P.S. Die Kommentare zu diesem Artikel wären alleine schon wieder eine Geschlechter-Studie wert……
Der Soziologe und Männerforscher Walter Hollstein sagt, die Männer kämen heute zu kurz. Es drohe gar ein Clash der Geschlechter.
Sie sind überzeugt: Männer werden diskriminiert.
Dem ist auch so. Zum Beispiel bei der Gesundheit, im Sorgerecht, bei der AHV oder dem Militärdienst. Dem Zeitgeist entsprechend ist das Weibliche heute mehr wert als das Männliche.
Konkret?
Im Baselbiet hat die Rektorin einer Schule nach ihrem Amtsantritt verordnet, dass aus der Spielfläche für Buben auf dem Pausenplatz eine Kommunikationsfläche wird, weil sie fand, dass Reden für Buben wichtiger sei als Toben. Das mag gut gemeint sein, läuft aber völlig an den Bedürfnissen der Buben vorbei. Ich verstehe auch nicht, dass die Väter der Buben nicht eingegriffen haben.
Die Diskriminierung fängt schon bei den Buben an?
Das Grundproblem ist, dass sich heute niemand mehr mit den Eigenheiten und Bedürfnissen von Buben beschäftigt. Ein simples Beispiel: Buben hören signifikant schlechter als Mädchen. Wenn sie dann eine leise sprechende Lehrerin haben und auch noch in den hinteren Schulbänken sitzen, verstehen sie nichts mehr und werden unruhig. Dazu kommt, dass Jungen von Geburt an motorischer sind als Mädchen, gleichzeitig aber sind sie biologisch und physisch schwächer und brauchen mehr Halt. Auf diese Eigenheit muss man im Unterricht eingehen, statt ihnen Ritalin zu verordnen. Leider behauptet der ideologische Feminismus das Gegenteil, und das wirkt auch in den Klassenzimmern.
Buben brauchen also dringend neue Vorbilder. Wo sollen sie die hernehmen?
Sie sollten sich primär an ihren Vätern orientieren können und sekundär an ihren Lehrern, aber in beiden Bereichen fehlen die Männer immer mehr. Es braucht in den Erziehungsinstitutionen vor allem deshalb mehr Männer, weil Buben heute in einem weiblichen Ghetto aufwachsen – von der Familie über den Kindergarten bis zum Gymnasium sind sie von Frauen umgeben. Ein Fünftel der Buben wird inzwischen mit einer alleinerziehenden Mutter gross. Wir wissen zur Genüge, dass eine solche Konstellation das grösste Armutsrisiko ist, dass solche Buben signifikant häufiger krank werden, die Schule abbrechen, sich selber töten, im Erwachsenenalter eher depressiv werden und der Fürsorge auf der Tasche liegen.
Kinderbuch-iPhone
Autor 4gy | 12.11.2009 | Category Innovation & Marketing, Kinder von heute
Das Eine schliesst das Andere nicht aus, oder wie kommen schon die Jüngsten mit der Technik (und dem Produkt) auf “spielerische” Weise in Kontakt. Finde die Kombination zwischen digitaler und physischer Welt in diesem Beispiel äusserst gelungen. Die tolle Verbindung zwischen Kinderbuch und iPhone ist allemal sehenswert und lässt uns auf noch viele tolle Kombinationen hoffen.
Das zweite Video ist wohl eher was für unsere alten Zeitungsverleger, die bei diesem Video wohl in Gedanken wie, “back to the future” schwelgen werden. Sehr amüsant gemacht und auch die digitale Welt wird mal ein bisschen auf die Schippe genommen.
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